Unsere Projekte
Die Schneidereiausstellung
Im Januar 2026 wurde in zwei Räumen im Erdgeschoss der Heimatstube die Ausstellung „ELLE, KREIDE, NADELÖHR“ eröffnet. Besucher entdecken hier neben historischen Geräten und Utensilien für Schneiderarbeiten auch handgefertigte Beispiele wie Häkelarbeiten, Stopfarbeiten und maßgeschneiderte Kleidungsstücke. Eine anschauliche Übersicht zeigt, wie viele Barleber dem Schneiderhandwerk nachgegangen sind. Abgerundet wird die Ausstellung durch persönlich niedergeschriebene Erinnerungen.

Die Bilderaustellung
Im August 2024 wurde der linke Ausstellungsraum im Erdgeschoss der Heimatstube neu gestaltet. Die Idee für eine Ausstellung war schnell gefunden.
Auf dem Dachboden der Heimatstube lagerten seit Jahren eine Vielzahl von Bildern mit Motiven aller Art, die der Heimatverein als Schenkung erhielt. Die neue Ausstellung
„Ansichten in Öl und Aquarell aus dem Dornröschenschlaf geholt“ präsentiert auch Bilder Barleber Maler, so z.B. von Hermann Orlamünde und Familie Nehrkorn. Auch passende Requisiten bereichern diese Ausstellung.

Arbeitsgruppe Plattspräker
Laut Satzung umfasst die Tätigkeit des Heimatvereins auch die Pflege und den Erhalt der plattdeutschen Sprache. Obwohl sie nur noch in wenigen Familien gesprochen wird, konnte der Verein engagierte Mitstreiter für diese Aufgabe gewinnen.
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Freunde der plattdeutschen Sprache um 15.00 Uhr in der Heimatstube. In lockerer Runde werden selbstverfasste Kurzgeschichten vorgetragen, über Traditionen und aktuelle Themen gesprochen oder einfach „übber dit un dat opp platt“ geplaudert.
Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig bei der korrekten Anwendung des plattdeutschen Barleber Dialekts, sodass auch Ungeübte herzlich eingeladen sind, an der Runde teilzunehmen.

Arbeitsgruppe „Vergessene Häuser“
Unser Dort Barleben erfuhr nach der Wende einen massiven Strukturwandel. Mit Hilfe der Dorfkernsanierung erhielten Häuser, Plätze aber auch ganze Straßenzüge ein neues Gesicht. Im Zuge dieser Neugestaltung musste natürlich auch so mancher Altbestand entfernt werden. Die Arbeitsgruppe „Vergessene Häuser“ möchte mit ihrer Tätigkeit den ehemaligen Istbestand erfassen, dokumentieren, archivieren und somit Altes und Neues gegenüberstellen.

Aufruf vom Heimatverein
Seit September 2025 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe „ Vergessene Häuser“ des Heimatvereins mit dem Erfassen von verschiedenen Bilddokumenten. Dabei geht es speziell um Häuser, die nach 1990 abgerissen wurden, um die Quartierentwicklung und der neuen Verkehrsplanung der Gemeinde Barleben zu ermöglichen.
Das betraf ca. 40 Grundstücke. Der Heimatverein verfügt zwar über ein umfangreiches Bilderarchiv.
Die Arbeitsgruppe sucht speziell nach weiteren Bildern für folgende Grundstücke:
Breiteweg – südlich der Sülzestraße bis Autobahn
Angerstraße ehemaliges Mehrfamilienhaus, jetzt Reithalle
Alte Kirchstraße – Mehrfamilienhaus, jetzt Freifläche Kleintierzuchtanlage
Dahlenwarsleber Straße / Ecke Abendstraße, Grundstücke, die für den Bau der Mittellandhalle benötigt wurden
Hansenstraße ehemals Hansenhof, links neben ehemaligem Kindergarten
Rudolf-Breitscheid-Straße/Alte Kirchstraße ehemals Holtenhof.
Wer über derartige Bilder verfügt, kann dieses Projekt unterstützen, indem er dieses Material dem Heimatverein als Leihgabe übergibt.
Kontaktaufnahme ist in der Heimatstube jeden Dienstag von 15.00 – 18.00 Uhr persönlich möglich. Weiterhin steht Ihnen der Briefkasten an der Treppe des ehemaligen Rathauses Breiteweg 50 zur Verfügung. Bitte das eingereichte Material unbedingt mit Absenderadresse vervollständigen.
Die Arbeitsgruppe bedankt sich für jedes eingereichte Bild und jede Form der Unterstützung.
Der Schmiedeplatz
Der Schmiedeplatz im Ortskern der Ortschaft wird seit 2016 durch die Mitglieder des Heimatvereins gepflegt und gestaltet. So zeigt sich der Platz stets als blühende Oase im Ortskern unseres Dorfes.
Der „Schmied“ wurde 2005 auf dem, im gleichen Jahr so benannten Platz, aufgestellt.
Er verweist darauf, dass es im Ort viele Schmieden gab. An der alten Heerstraße gelegen gab es hierfür natürlich immer Bedarf.

Barleben erleben –
Geschichte in historischen Gewändern
Gäste Barlebens werden bei Ortsführungen von Mitgliedern des Heimatvereins in historischen Trachten begleitet. Die authentischen Gewänder wurden erstmals im Rahmen der Maifeierlichkeiten 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Auf Wunsch führen Bauer Gieslebert, die Weberin, eine Ordensschwester, ein Schankwirt sowie Fürst Otto von Barleben mit seiner Gemahlin Mechthild die Besucher durch den Ort. Anmeldungen nimmt der Heimatverein gern dienstags in der Heimatstube entgegen.
